Das Docker-Plugin steuert eine Docker-Engine über TCP oder Unix Socket.
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Docker

Das Docker-Plug-in steuert eine Docker-Engine über deren API. Damit kannst du auf einem Server mit Docker:

  • Container verwalten auflisten, starten, stoppen, neu starten und entfernen
  • Container untersuchen Status, Konfiguration, Logs und Live-Ressourcen ansehen
  • Befehle in Containern ausführen einen einzelnen Befehl in einem laufenden Container starten
  • Images verwalten auflisten, aus einer Registry pullen und entfernen

Typische Einsatzfälle: Container-Umgebungen warten, Dienste neu starten, Logs auswerten, Software bereitstellen.

Einrichtung

Erstelle eine Instanz im Plug-in-Manager und wähle, wie das Plug-in die Docker-Engine erreicht:

Feld Bedeutung
Connection Verbindungsart: unix (lokaler Docker-Socket) oder tcp (Docker-API über Netzwerk)
Socket path Unix-Socket-Pfad bei Verbindungsart unix (Standard: /var/run/docker.sock)
TCP base URL API-Adresse bei Verbindungsart tcp (Standard: http://127.0.0.1:2375)
Authorization token Optionales Token für geschützte TCP-Endpunkte

Damit das Plug-in den Docker-Socket nutzen darf, muss der mcp-toolbox-Prozess in der Gruppe docker laufen oder der Socket entsprechend freigegeben sein.

Tools

Verbindung und Übersicht

Tool Funktion
docker_ping Prüft, ob die Docker-Engine erreichbar ist. Der schnelle Verbindungs-Check.
docker_list Listet alle Container samt Status (läuft, gestoppt, …).
docker_images Listet alle heruntergeladenen Images.
docker_stats Zeigt die Live-Ressourcennutzung (CPU, Speicher) eines oder aller laufenden Container.
docker_inspect Liefert die vollständige Konfiguration eines Containers als JSON.

Container steuern

Tool Funktion
docker_start Startet einen gestoppten Container.
docker_stop Stoppt einen laufenden Container.
docker_restart Startet einen Container neu.
docker_remove Entfernt einen Container endgültig.
docker_exec Führt einen Befehl in einem laufenden Container aus und liefert die Ausgabe.
docker_logs Liefert die Logs eines Containers.

Images verwalten

Tool Funktion
docker_pull Lädt ein Image aus einer Registry (z. B. nginx:latest).
docker_remove_image Entfernt ein Image von der Engine.

Typische Arbeitsabläufe

Container-Umgebung erkunden

  1. docker_ping ist die Engine erreichbar?
  2. docker_list welche Container gibt es, welche laufen?
  3. docker_stats wie viel CPU und Speicher verbraucht jeder Container gerade?

Problem in einem Container lösen

  1. docker_logs des betroffenen Containers woran scheitert der Dienst?
  2. docker_inspect Konfiguration und Mounts prüfen.
  3. docker_exec mit einem Diagnose-Befehl, z. B. docker_exec mit ps aux oder curl localhost.
  4. Bei Bedarf docker_restart, damit der Dienst neu startet.

Neues Image bereitstellen

  1. docker_pull mit dem Image-Namen (z. B. ghcr.io/…/app:1.2.0).
  2. Alten Container stoppen und entfernen (docker_stop, docker_remove).
  3. Neuen Container starten (docker_start).
  4. docker_logs prüfen, ob der Dienst sauber hochkommt.

Hinweise für KI-Agenten

  • Entfernen von Containern und Images ist endgültig: docker_remove und docker_remove_image sind destruktiv und erfordern das bestätigende Argument (confirm) in Kombination mit der Instanz-Einstellung, die destruktive Aktionen freigibt. Vorher den Zielnamen genau prüfen.
  • docker_exec läuft im Container: Der Befehl nutzt die Werkzeuge des Containers nicht alle Container enthalten z. B. curl. Führe den Befehl per sh -c "…" aus, wenn mehrere Schritte nötig sind.
  • Jede Aktion verifizieren: Nach docker_start oder docker_restart mit docker_list (Status) oder docker_logs prüfen, ob der Container wirklich läuft.
  • Images nicht erraten: Bei docker_pull den vollständigen Namen inkl. Registry und Tag verwenden (z. B. nginx:1.27, nicht nur nginx), wenn eine bestimmte Version gewünscht ist.